Tierschutz-Hunde...

Catrin
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Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Catrin » 05.07.2016, 15:54

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Es sind die geretteten Tiere…
die uns tief in unserer Seele berühren…

die uns für immer verändern…
uns zu besseren Menschen machen...

weil sie an uns glauben wollen…
uns vertrauen und lieben wollen…

sind sie es, die UNS retten…
… weil sie uns dazu bringen…

all das Gute sein zu wollen…
das sie in uns sehen.
Sylvia Raßloff
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Es gibt einen besonderen Traum, den alle Tierheim-Hunde träumen… Auf Betonböden, in Hütten, in dunklen Verschlägen, eingepfercht in Gitterboxen… träumen sie Nacht für Nacht den gleichen Traum. Egal, in welcher Sprache und wo auf dieser Welt… Es ist der schönste Traum, den diese Hunde haben… der Traum von einem Zuhause. Der Traum von einer Familie. Dieser Traum verbreitet sich seit Hundegedenken von Heim zu Heim, von Hund zu Hund, sogar draußen auf der Straße wird er weitergegeben. Er wird den Neuankömmlingen erzählt, die in der Nacht noch weinen. Und mit jedem Hund, der ihn weitererzählt wird er schöner und bunter. Jeder träumt noch etwas hinzu. Alles ist warm und weich in diesem Traum. Und es gibt immer genug zu essen. Und die Menschen haben Hände – so zart… „So etwas gibt es doch nicht!?“, sagen die, die noch nie ein Zuhause hatten… „Doch!“ sagen alle einstimmig und etwas zu laut… Die, die schon Schlimmes erlebt haben, schweigen. Sie wollen diesen Traum nicht zerstören… Besonders für die Kleinsten, die mit großen Augen zuhören und die ihn wieder und wieder hören wollen, bevor sie einschlafen. Und für die, denen der Tod bevorsteht und für die anderen, die schon so viele Jahre warten und deren Augen müde geworden sind… Gerade für sie ist es so wichtig, aber auch für alle anderen, dass dieser herrliche Traum niemals ausgeträumt ist, dass dieser kleine Hoffnungsschimmer für immer bleibt und jede Nacht wieder in ihren Herzen glimmt … dass es irgendwo auf der Welt genau den Menschen gibt, der auf jeden von ihnen wartet.
Sylvia Raßloff

Quelle: http://www.tiere-verstehen.com/es-gibt- ... -traeumen/
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Einstein
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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Einstein » 05.07.2016, 16:03

Sehr berührend...

Allerdings ein wenig verklärt bezogen auf die Realität und die Durchführung zum Wohle eines Tierschutzhundes.
Man sollte ruhig schreiben was man denkt, nur sollte man es vorher bedenken !
Im übrigen: "Lächeln ist die beste Art Zähne zu zeigen" (A. Einstein)

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Buddy » 05.07.2016, 16:27

Wunderschön geschrieben.

Leider aber auch oft die Erwartung der Menschen, die einen Ts Hund nehmen.
Claudia mit Buddy, Yuri und Enya und dem Seelenhund Lanya fest im Herzen.
- “Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.”
Anton Bruckner (1824-1896), Komponist-

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Catrin » 05.07.2016, 18:27

Sorry, vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber ich verstehe eure Beiträge nicht, Lisa und Claudia...
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Zulle
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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Zulle » 05.07.2016, 20:08

Die Beiden meinten vielleicht, dass der Text ein wenig zu schwülstig ist. Sentimentale Beschreibungen von komplett vermenschlichten Hundegedanken. Und dass Leute, die auf so etwas „anspringen“, nicht unbedingt jene sind, die das nötige know-how besitzen, um einem evtl. schwierigen TS-Hund mit kritischer Vergangenheit gerecht zu werden.

Also könnte sein, dass die Beiden das meinten, ist nur (m)eine Vermutung.

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Buddy » 05.07.2016, 20:34

Zulle hat geschrieben:Die Beiden meinten vielleicht, dass der Text ein wenig zu schwülstig ist. Sentimentale Beschreibungen von komplett vermenschlichten Hundegedanken. Und dass Leute, die auf so etwas „anspringen“, nicht unbedingt jene sind, die das nötige know-how besitzen, um einem evtl. schwierigen TS-Hund mit kritischer Vergangenheit gerecht zu werden.

Also könnte sein, dass die Beiden das meinten, ist nur (m)eine Vermutung.

Petra kann Gedanken lesen.
Claudia mit Buddy, Yuri und Enya und dem Seelenhund Lanya fest im Herzen.
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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Sabine, Grille, Hummel » 05.07.2016, 20:46

Ich muss bei den Texten auch immer schlucken! Und sind Fotos dabei, kann einem das Herz schon schwer werden!
Aber ich bin dann wie Petra. Der nächste Gedanke der mich "runter holt" ist die Vermenschlichung der Darstellung. Auch wenn Hunde leiden. Auch wenn Hunde sehr wohl Gefühle haben und ein Erinnerungsvermögen.
Sie leben im Hier-und-Jetzt. Kein Hund ist dankbar über seine Rettung. Er macht das Beste aus der neuen Situation! Und ist die in einem neuen Zuhause, fühlt er sich natürlich wohl, blüht auf und sieht besser aus! :wink:
Cocker sind wie eine Frikadelle - da ist alles drin!

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Zulle » 05.07.2016, 20:46

Buddy hat geschrieben:Petra kann Gedanken lesen.
Bedauerlicherweise nicht *g*. Nur zwischen den Zeilen.

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Charlotte » 05.07.2016, 21:53

Zulle hat geschrieben:
Buddy hat geschrieben:Petra kann Gedanken lesen.


Bedauerlicherweise nicht *g*. Nur zwischen den Zeilen.
aber sind da nicht die Gedanken? :D
Ich brauche keine guten Vorsätze. Ich bin mit den schlechten noch gar nicht durch.
(SCHWARZER-KAFFEE.NET)

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Einstein » 06.07.2016, 09:17

Catrin hat geschrieben:Sorry, vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber ich verstehe eure Beiträge nicht, Lisa und Claudia...
Ich finde die Texte an sich sehr bewegend geschrieben.

Leider treffen sie dort - so ist es wahrscheinlich auch geplant - wo sie was bewegen: Mitten ins -f- .
Mit solchen Beiträgen wird leider zu oft die Mitleidmasche gefahren und auf due Tränendrüse gedrückt und dann werden falsche Entscheidungen getroffen ohne grundlegendes zu verändern.

Ob der freie Strassenhund aus Tarifa wirklich angeleint im Hamburger Stadtpark " glücklicher" ist ?
Nicht jeder lächelnde Hund hat Spass.
Man sollte ruhig schreiben was man denkt, nur sollte man es vorher bedenken !
Im übrigen: "Lächeln ist die beste Art Zähne zu zeigen" (A. Einstein)

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Catrin » 06.07.2016, 14:48

Zulle hat geschrieben:Die Beiden meinten vielleicht, dass der Text ein wenig zu schwülstig ist. Sentimentale Beschreibungen von komplett vermenschlichten Hundegedanken.
Wer weiß wirklich (!!!), wie und was Hunde denken? Ich bin ja GsD naiv und glaube, dass Tiere viel weiter sind als wir...
Außerdem steht oben nicht nur dieser "vermenschlichte" Text, sondern auch ein Hinweis auf kleinere und auch größere Probleme (= "Koffer") von TS-Hunden.
Zulle hat geschrieben:Und dass Leute, die auf so etwas „anspringen“, nicht unbedingt jene sind, die das nötige know-how besitzen, um einem evtl. schwierigen TS-Hund mit kritischer Vergangenheit gerecht zu werden.
Sind Hunde vom Züchter i.d.R. nicht schwierig?
Besitzen Leute, die auf Hunde vom Züchter anspringen, automatisch mehr Know-how?
Wenn dem so wäre, wieso landen dann so viele Zucht-Hunde im TS? Wieso haben dann Menschen Probleme mit Hunden, die sie von klein auf haben - trotz Hundetrainer? Wieso können dann so viele dieser Hunde kein "freies" offline-Leben genießen? Wieso suchen sich so viele Menschen die für sie unpassende Rasse aus? Und ... welcher Züchter weist Käufer darauf hin, wenn die "idealen" Interessenten nicht Schlange stehen?
All diese Probleme finden sich übrigens auch hier im (nicht TS) Forum!
Sabine, Grille, Hummel hat geschrieben:Auch wenn Hunde leiden. Auch wenn Hunde sehr wohl Gefühle haben und ein Erinnerungsvermögen. Sie leben im Hier-und-Jetzt.
Wenn Hunde immer im Hier-und-Jetzt leben würden, gäbe es m.M.n. keine traumatisierten Hunde, keine ängstlichen Hunde, keine trauernden Hunde, etc. - ja, eigentlich keine Problem-Hunde.
Wenn du als Mensch im Hier-und-Jetzt bist, gibt es keine Probleme - Vergangenheit und Zukunft existieren nicht, du bist immer gegenwärtig bei allem, was du tust.
Einstein hat geschrieben:Ob der freie Strassenhund aus Tarifa wirklich angeleint im Hamburger Stadtpark " glücklicher" ist ? Nicht jeder lächelnde Hund hat Spass.
Wieviele Hunde, die "wohlbedacht" vom Züchter kommen, haben Spass, laufen offline im Grünen und sind wirklich glücklich? Und wieviele dieser sich bzgl. Rasse, Geschlecht und Herkunft vermeintlich "richtig entschiedenen" Besitzer sind mit ihren Hunden glücklich und haben keine Probleme?

Was schreibt Sylvia denn eigentlich?
Wenn ich denn mal zwischen den Zeilen lese, steht dort für mich nicht "Los, rettet alle TS-Hunde - egal ob alt oder jung". Nein, sie schreibt "über" TS-Hunde, über ihre eventuellen Probleme und dass man sie trotz dieser Probleme nicht aufgeben soll. Und sie schreibt über die Träume der Hunde, die kein Zuhause haben. Wovon träumen wohl eure Hunde, wenn sie - was ich niemanden wünsche - ihr Zuhause verlieren, evtl. entlaufen? Ach, eure Hunde träumen ja nicht... *sarkasmusaus*
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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Sabine, Grille, Hummel » 06.07.2016, 15:15

Catrin hat geschrieben:
Sabine, Grille, Hummel hat geschrieben:Auch wenn Hunde leiden. Auch wenn Hunde sehr wohl Gefühle haben und ein Erinnerungsvermögen. Sie leben im Hier-und-Jetzt.
Wenn Hunde immer im Hier-und-Jetzt leben würden, gäbe es m.M.n. keine traumatisierten Hunde, keine ängstlichen Hunde, keine trauernden Hunde, etc. - ja, eigentlich keine Problem-Hunde.
Wenn du als Mensch im Hier-und-Jetzt bist, gibt es keine Probleme - Vergangenheit und Zukunft existieren nicht, du bist immer gegenwärtig bei allem, was du tust.
Catrin, geb ich Dir Recht.
Aber auf der anderen Seite ändern traumatisierte und ängstliche Hunde sich sobald sich ihre Lebenssituation ändernd.
Natürlich sieht man dann einen (vermeintlich) lächelnden Hund auf den Zuhausefotos. Auch sein Aussehen ist komplett zum Positiven verändert. Er lernt, merkt dass sein Leben besser geworden ist und er stellt sich auch darauf ein. Und natürlich will so ein Hund nicht zurück. Jede angestrebte Autofahrt ist mit der Verknüpfung einer Änderung des Lebens verbunden. D.h. aber nicht das er ewig in so einem Hamsterrad festhängt.
Aber von Dankbarkeit oder dem Traum-vom-eigenen-Zuhause träumenden Hund zweifle ich!
Hauptsache Napf gefüllt, weiches Körbchen und Sicherheit - wenn das sich ändert bringt dieser Verlust einen Hund in Verwirrung. Da ist der jeweilige Mensch austauschbar.

Menschen im HIer-und-Jetzt? Gibt es! Ich habe sie in den letzten Jahren kennengelernt! Menschen denen jegliche Empathie fehlt! Aber das kann ich nicht auf einen Hund anwenden. :wink:
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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Zulle » 06.07.2016, 15:22

Ich hänge dem Ideal an, dass man als potentieller Käufer eines schon vorbelasteten Hundes vielleicht noch drei Gedanken mehr verschwenden sollte, bevor man eine Entscheidung trifft. Aus meiner Sicht pieksen diese Art schmalzigen Texte genau ins Mitleid-Zentrum …. Und Mitleid ist ein schlechter Berater beim Hundekauf.

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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Catrin » 06.07.2016, 15:24

Sabine, Grille, Hummel hat geschrieben:Menschen im HIer-und-Jetzt? Gibt es! Ich habe sie in den letzten Jahren kennengelernt! Menschen denen jegliche Empathie fehlt! Aber das kann ich nicht auf einen Hund anwenden. :wink:
Ich pers. würde diese Menschen nicht als empathielos bezeichnen und eigentlich ist diese "Geisteshaltung" auch nicht so leicht auf Dauer (!) zu erlangen. Ist ja leicht auszuprobieren... wirkt sehr ent-spannend, zentrierend und problem-lösend.
Laur E. Tolle (Autor von "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart") leben gerade Tiere und Pflanzen "gegenwärtig".
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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Sabine, Grille, Hummel » 06.07.2016, 16:02

Zulle hat geschrieben:Ich hänge dem Ideal an, dass man als potentieller Käufer eines schon vorbelasteten Hundes vielleicht noch drei Gedanken mehr verschwenden sollte, bevor man eine Entscheidung trifft. Aus meiner Sicht pieksen diese Art schmalzigen Texte genau ins Mitleid-Zentrum …. Und Mitleid ist ein schlechter Berater beim Hundekauf.
Jow!
Aber selbst ich komme bei so etwas mal ganz schnell auf die "falsche" überschnelle Schiene! Da muß ich rein Kopfmässig ganz schnell den Riemen auf die Orgel schmeißen!
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Re: Tierschutz-Hunde...

Beitrag von Sabine, Grille, Hummel » 06.07.2016, 16:08

Catrin hat geschrieben:
Sabine, Grille, Hummel hat geschrieben:Menschen im HIer-und-Jetzt? Gibt es! Ich habe sie in den letzten Jahren kennengelernt! Menschen denen jegliche Empathie fehlt! Aber das kann ich nicht auf einen Hund anwenden. :wink:
Ich pers. würde diese Menschen nicht als empathielos bezeichnen und eigentlich ist diese "Geisteshaltung" auch nicht so leicht auf Dauer (!) zu erlangen.

Solche Menschen geben sich auch keine Blöße. Glaub mir, da warte ich seid Jahren drauf!
Und wie sie erlangt haben, ist und bleibt mir ein ewiges Rätsel.


Ist ja leicht auszuprobieren... wirkt sehr ent-spannend, zentrierend und problem-lösend.
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Ehrlich gesagt, kann ich darauf nicht anworten - da fehlt mir der philosophische Hintergrund! :wink:
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