Ich wollte einen Hund - Teil 5

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Zulle
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Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Zulle » 13.11.2015, 10:27

Der letzte Teil der Reihe...

Ich wollte einen Hund - Teil 5
Mona war schwanger. Vom Puppenspieler. Jener war ein einfallsreicher, charmanter Bursche, der uns allen gefiel. Darum löste die Vorstellung, demnächst ein kleines Holzköpfchen in unserer Familie begrüßen zu dürfen, eine Welle der Begeisterung aus. Tri tra trullala - der Kasperle ist wieder da. Mona war 24, im besten Gebäralter. Ihr Studium neigte sich dem Ende. Sie konnte den Reaktionsmechanismus der säurekatalysierten Umsetzung von Propionsäure mit Ethanol formulieren, auf Russisch ihren Lebenslauf runterbeten und leidenschaftslos Konspekte über die Novemberrevolution und die Lehren aus der Geschichte der Arbeiterbewegung anfertigen. Es wurde Zeit für etwas Neues... weiterlesen →

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Shorty
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Shorty » 13.11.2015, 17:17

Ein Pudelchen, wie schön.

Macht mich neugierig. Wie war Dein Aufbruch, Dein Leben mit Pudel. Wie ging es Dir als Tante ..........und noch so vieles mehr.
Aber das kann ich sicher alles in Teil 6 lesen :mrgreen:
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten

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TC Stahl
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von TC Stahl » 19.11.2015, 21:06

Danke, Petra :-)

Schade das es der letzte Teil ist ... oder vielleicht doch nicht? :D
Euer Admin :)

Die Freiheit des Einzelnen findet ihre Grenzen bei den Rechten der Anderen.

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churrita
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von churrita » 19.11.2015, 21:50

Vielen Dank Petra.
:D
Aber das kann doch noch nicht alles sein??

Wie war das Zusammenleben mit Josefine??? :roll:
Liebe Grüße Gabriela und Coralee mit Churri u. Leila tief im Herzen
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Zulle
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Zulle » 20.11.2015, 11:42

Vor einigen Wochen wurde angeregt, das Forum durch Texte und Geschichten zu beleben und somit ein wenig Abwechslung in die Runde zu bringen. Doch wie es so ist im Leben, Theorie und Praxis sind oft zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich dachte oftmals über B. Brechts Satz nach: „Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“. Doch ich entschied mich zu Ende zu bringen, was ich begonnen hatte. Nun ist es geschafft und der Platz ist geräumt für andere Projekte, vielleicht neue Ideen und die Frage, wie gestaltet man einen Ort, an dem sich Leute virtuell regelmäßig treffen.


Zur Geschichte:

Der Inhalt meines kleinen Mehrteilers war in autobiographischer Hinsicht ohne absoluten Wahrheitsanspruch. Es wurde überspitzt, erfunden, weggelassen und hinzugefügt. Ein Detail jedoch entsprach uneingeschränkt der Wirklichkeit: Jedes in meiner Erzählung aufgetretene Haustier gab es genauso wie beschrieben. Ebenso wie den unerfreulichen Anlass, endlich einen eigenen Hund zu bekommen.

Das Aufschreiben hat mir Vergnügen bereitet und ich hoffe, dass es dem einen oder anderen beim Lesen ebenso ergangen ist. Bedanken möchte ich mich bei jenen, die mir durch ihr positives Echo glückliche Augenblicke zurückgaben. Ich habe sie alle gesammelt und werde sie meinen beiden Hunde schenken, die nicht wissen, dass sie meinem Kindheitstraum in Vollendung entsprechen.

Catrin
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Catrin » 24.11.2015, 19:36

Liebe Petra, vielen Dank, dass du "B" gesagt hast und sogar noch viel mehr *g*

Hätte ja nicht gedacht, dass es wirklich alle Haustiere gab. Ich dachte, dass seien alles "Teppich-Tiere" gewesen. Nun gut, so gaben sie doch den Anlaß dafür, dass vielen Lesern beim Lesen ein Lächeln über das Gesicht huschte. Bei einem kurz - beim anderen länger. Im Extremfall laufen einige Fories jetzt sooo :mrgreen: durch die Gegend.
Zulle hat geschrieben:Nun ist es geschafft und der Platz ist geräumt für andere Projekte, vielleicht neue Ideen und die Frage, wie gestaltet man einen Ort, an dem sich Leute virtuell regelmäßig treffen.
Wir dürfen gespannt sein, was dir einfällt!!!

LG Catrin
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Zulle
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Zulle » 25.11.2015, 13:13

Danke Catrin, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, noch einen optimistisch gefärbten Kommentar zu schreiben.
Der allgemeine Freudentaumel, den schöpferische Beiträge in der hiesigen Runde auslösen, ist kaum zu übersehen. Darum verstehe ich Deinen letzten Satz (was mich betrifft *g*) durchaus als amüsante satirische Schlussbemerkung *lach*.

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Einstein
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Einstein » 26.11.2015, 12:25

Du schreibst in einem anderen thread - ich kopiere es einmal hierher:
Zulle hat geschrieben: Jetzt noch eine sehr private Wahrnehmung, verklausuliert schon im anderen Thread erwähnt, nun direkt: Mir ist es unangenehm, davon zu sprechen, trotzdem: Mein Mehrteiler im Journal war reine Unterhaltung, leicht geschrieben, heiter, ohne Politik, keine Satire, ohne Weltprobleme, es ging vornehmlich um Tiere usw. Eigentlich passte diese Auflockerung durchaus hierher. Doch auch hier war die Akzeptanz nahezu null. Am Anspruch des Textes oder der komplizierten Thematik konnte es nicht gelegen haben. Woran also dann? An mir? Ist es wichtig bei der Annahme eines Textes, WER hat ihn geschrieben und nicht WAS wurde geschrieben? Die Vermutung liegt nahe. Oder will man generell keine Beiträge lesen, die länger als 10 Sätze sind ? Doch mittlerweile bin es auch absolut leid, darüber nachzudenken.
Was willst Du erreichen mit Unterhaltung? Ich schätze mal, eine kleine Freude bereiten, ein Schmunzeln ins Gesicht des Lesers zaubern, den Tag für irgendjemand, der Deine Zeilen liest ein bisschen bunter gestalten. Zumindest ist das für mich der Sinn von unterhalten wollen. Genau das ist Dir bei ganz vielen hier gelungen, davon bin ich überzeugt, weil Deine Texte Fluss, Inhalt, Humor enthalten und im Teil 1 schon der Wunsch nach mehr geweckt wurde. Deine Art zu schreiben macht den Leser neugierig auf mehr.

Wenn ich Texte veröffentliche, freue ich mich natürlich auch über Resonanz, doch in erster Linie schreibe ich um zu unterhalten, gelesen zu werden von einem Publikum, welches Interesse hat (das Buch zu kaufen, die Kolumne zu lesen, die Story anzuklicken...). Ich stelle fest, ich werde gelesen, wenn ich die Verkaufszahlen sehe, die Downloads und die Klicks zähle....
Sicher ist die eine oder andere Anmerkung toll, weil es auch eine Anerkennung darstellt doch für mich ist es eher zweitrangig, weil ich mich daran weder persönlich messen, noch den Unterhaltungswert schätzen kann. Da meine Texte - egal wo sie publiziert sind einfach nur unterhalten sollen und nicht Grund und Anlass für eine Diskussion o.ä. sein sollen, reicht es mir, wenn sie gelesen werden.

So ist es doch auch mit Fotos - es ist ein Baby, auf das man stolz ist, man präsentiert es und es wird angeschaut. Das ist erst einmal alles. Wenn es dann noch kommentiert wird, ist das zwar schön, aber wirkliche Anerkennung bringen mir doch 100 x "toll!" auch nicht.

Kommentare sollten doch dann so verfasst werden, dass sie mich weiterbringen und meine Messlatte ein Stückchen höher hängen.
Dazu ist aber dies m. E. die falsche Plattform, weil wir hier weder ein Literaturforum, noch ein Fotoforum haben.
Man sollte ruhig schreiben was man denkt, nur sollte man es vorher bedenken !
Im übrigen: "Lächeln ist die beste Art Zähne zu zeigen" (A. Einstein)

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Einstein
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Einstein » 26.11.2015, 12:25

Einstein hat geschrieben:Du schreibst in einem anderen thread - ich kopiere es einmal hierher:
Zulle hat geschrieben: Jetzt noch eine sehr private Wahrnehmung, verklausuliert schon im anderen Thread erwähnt, nun direkt: Mir ist es unangenehm, davon zu sprechen, trotzdem: Mein Mehrteiler im Journal war reine Unterhaltung, leicht geschrieben, heiter, ohne Politik, keine Satire, ohne Weltprobleme, es ging vornehmlich um Tiere usw. Eigentlich passte diese Auflockerung durchaus hierher. Doch auch hier war die Akzeptanz nahezu null. Am Anspruch des Textes oder der komplizierten Thematik konnte es nicht gelegen haben. Woran also dann? An mir? Ist es wichtig bei der Annahme eines Textes, WER hat ihn geschrieben und nicht WAS wurde geschrieben? Die Vermutung liegt nahe. Oder will man generell keine Beiträge lesen, die länger als 10 Sätze sind ? Doch mittlerweile bin es auch absolut leid, darüber nachzudenken.
Was willst Du erreichen mit Unterhaltung? Ich schätze mal, eine kleine Freude bereiten, ein Schmunzeln ins Gesicht des Lesers zaubern, den Tag für irgendjemand der Deine Zeilen liest, ein bisschen bunter gestalten. Zumindest ist das für mich der Sinn von unterhalten wollen. Genau das ist Dir bei ganz Vielen hier gelungen, davon bin ich überzeugt, weil Deine Texte Fluss, Inhalt, Humor enthalten und im Teil 1 schon der Wunsch nach mehr geweckt wurde. Deine Art zu schreiben macht den Leser neugierig auf mehr.

Wenn ich Texte veröffentliche, freue ich mich natürlich auch über Resonanz, doch in erster Linie schreibe ich um zu unterhalten, gelesen zu werden von einem Publikum, welches Interesse hat (das Buch zu kaufen, die Kolumne zu lesen, die Story anzuklicken...). Ich stelle fest, ich werde gelesen, wenn ich die Verkaufszahlen sehe, die Downloads und die Klicks zähle....
Sicher ist die eine oder andere Anmerkung toll, weil es auch eine Anerkennung darstellt doch für mich ist es eher zweitrangig, weil ich mich daran weder persönlich messen, noch den Unterhaltungswert schätzen kann. Da meine Texte - egal wo sie publiziert sind einfach nur unterhalten sollen und nicht Grund und Anlass für eine Diskussion o.ä. sein sollen, reicht es mir, wenn sie gelesen werden.

So ist es doch auch mit Fotos - es ist ein Baby, auf das man stolz ist, man präsentiert es und es wird angeschaut. Das ist erst einmal alles. Wenn es dann noch kommentiert wird, ist das zwar schön, aber wirkliche Anerkennung bringen mir doch 100 x "toll!" auch nicht.

Kommentare sollten doch dann so verfasst werden, dass sie mich weiterbringen und meine Messlatte ein Stückchen höher hängen.
Dazu ist aber dies m. E. die falsche Plattform, weil wir hier weder ein Literaturforum, noch ein Fotoforum haben.
Man sollte ruhig schreiben was man denkt, nur sollte man es vorher bedenken !
Im übrigen: "Lächeln ist die beste Art Zähne zu zeigen" (A. Einstein)

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Thomas
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Thomas » 26.11.2015, 15:37

Hallo Petra,
auch wenn ich leider vorher nichts zu diesem netten Mehrteiler geschrieben habe: Ich habe sehr viel Spaß beim Lesen gehabt und immer auf die Fortsetzung gewartet. Vielen Dank dafür.

Liebe Grüße
Thomas

Catrin
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Re: Ich wollte einen Hund - Teil 5

Beitrag von Catrin » 26.11.2015, 18:50

Zulle hat geschrieben: Mein Mehrteiler im Journal war reine Unterhaltung, leicht geschrieben, heiter, ohne Politik, keine Satire, ohne Weltprobleme, es ging vornehmlich um Tiere usw. Eigentlich passte diese Auflockerung durchaus hierher. Doch auch hier war die Akzeptanz nahezu null. Am Anspruch des Textes oder der komplizierten Thematik konnte es nicht gelegen haben. Woran also dann? An mir? Ist es wichtig bei der Annahme eines Textes, WER hat ihn geschrieben und nicht WAS wurde geschrieben? Die Vermutung liegt nahe. Oder will man generell keine Beiträge lesen, die länger als 10 Sätze sind ?
@ Petra: Da sprichst du etwas an, was mich auch beschäftigt. Ich finde es schade, wie wenig Kommunikation auch bei "leicht und heiter" geschriebenen Geschichten (wie z.B. der deinen) zustande kommt. Mit Kommunikation meine ich hier nicht unbedingt gehaltvolle, lehrreiche oder sinnvolle Kommentare sondern einfach mal witzige Anmerkungen oder kurze eigene dazu passende Anekdoten. Natürlich ist man dazu nicht immer in der Stimmung und es fehlt vielleicht auch mal oder generell die Zeit, im Internet nach passenden Comics zu suchen. Aber dass nur immer die selben Leute fähig sind, sich solchen Blödeleien hinzugeben, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Leider wird auch hier gerne konsumiert, bevor man mal selbst aktiv wird. Wobei das in meinen Augen schon ein Weg wäre, eine persönlichere, wärmere und auch humorvolle Atmosphäre zu schaffen, die viele hier vermissen... abseits von den immer wieder vorkommenden schwermütigen Geschichten, die unser Leben mit sich bringt...

Einstein hat geschrieben: Da meine Texte - egal wo sie publiziert sind einfach nur unterhalten sollen und nicht Grund und Anlass für eine Diskussion o.ä. sein sollen, reicht es mir, wenn sie gelesen werden.
So ist es doch auch mit Fotos - es ist ein Baby, auf das man stolz ist, man präsentiert es und es wird angeschaut. Das ist erst einmal alles. Wenn es dann noch kommentiert wird, ist das zwar schön, aber wirkliche Anerkennung bringen mir doch 100 x "toll!" auch nicht.

Aber 100x "nichts" - sprich: kein Kommentar - frustriert auf Dauer sicher auch dich. Unterstelle ich jetzt mal einfach so...
Ich gehe davon aus, dass keiner hier Beiträge und Bilder postet, ohne auf eine Resonanz zu hoffen oder diese zu erwarten. Verständlicherweise. Denn sonst könnte man auch still und leise in einer Worddatei schreiben oder ganz altertümlich mit der Hand in einer Kladde. Jeden Tag eine neue Seite, schön chronologisch. So habe ich am Jahresende etwas zu lesen... Nennt man das nicht Tagebuch??? Angereichert mit ein paar Fotos finde ich das noch nicht mal schlecht - ehrlich.

Aber ein Forum lebt von Kommunikation und nicht von Monologen.
Es geht um Austausch von Informationen, von Gedanken, von Ratschlägen, von Trost, von Glückwünschen, von Begeisterung ... etc.
Dabei ist es doch egal, ob es eine Story im "Journal" oder ein Beitrag im "Forum" betrifft. Jeder Autor "unterhält" doch auf seine Weise und gibt etwas von sich preis - mal mehr mal weniger. Und eigentlich "verdient" auch jeder Beitrag ein Feedback - OK, eigentlich - schaffe ich selbst leider nicht... Aber zumindest kann ich es mal ansprechen *g*

Ergänzung: "Anerkennung" ist für mich persönlich nicht das Ziel meiner Beiträge. OK, bei meinen Beiträgen und Ansichten wäre diese auch eher selten zu erwarten :mrgreen:
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