TV-Tipp: "10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?"

Catrin
Beiträge: 2141

Beitrag24.08.2016, 10:33 von Catrin

Mittwoch 24.08.2016 um 22.45 Uhr in der ARD

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=hB8eELNNaWA

Video bis 30.08.16 verfügbar: http://www.daserste.de/programm/index~_ ... 40155.html
Massentierhaltung, Pestizide, Zusatzstoffe, Gentechnik – all das haben wir satt. Aber können wir wirklich darauf verzichten, wenn bald 10 Milliarden Menschen die Erde bevölkern werden? Valentin Thurns Doku über die globale Nahrungsmittelversorgung macht Mut.

„We Feed the World“, „Food Inc“ oder „Unser täglich Brot“ – gute Filme, die uns über Ernährung und ihre Probleme aufklären, gibt es schon einige. Wer den Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ noch nicht im Kino gesehen hat, darf trotzdem gespannt sein. 10 Milliarden

Filmemacher Valentin Thurn („Taste the Waste“) versucht mit dem Film eine immer drängendere Frage zu beantworten: Wie können wir verhindern, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre eigene Ernährung zerstört? Denn bis 2050 wird die Weltbevölkerung voraussichtlich auf rund zehn Milliarden Menschen anwachsen. Schon heute hat jeder Sechste zu wenig zu essen.

Auf der Suche nach Antworten spricht Valenten Thurn mit Machern aus den beiden gegnerischen Lagern – der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft. Beide behaupten, die Lösung zu kennen: die erste setzt auf Massenproduktion und expandiert global immer weiter, die zweite geht schonend mit den begrenzten Ressourcen um.

Der Film hinterfragt kritisch die gängige Praxis der beider Seiten, diskutiert aber auch unvoreingenommen ihre Lösungsansätze für die Zukunft. Valentin Thurn trifft dazu Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten und besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Ohne zu viel vorwegzunehmen: Am Ende macht der Film vor allem Mut. Valentin Thurn zeigt, dass neue Konzepte für regionale Lebensmittelversorgung Fuß gefasst haben und erfolgreich (besser: ertragreich) funktionieren.

In welcher Welt wir in Zukunft leben und essen werden, liegt auch in unseren Händen. Schon heute können wir uns entscheiden, ob wir industrielle Massenware kaufen oder mit unserem Geld Initiativen unterstützen, die sich für eine lokale Ernährungssicherung einsetzen.
Quelle: https://utopia.de/ratgeber/10-milliarde ... tin-thurn/

Infos:
http://www.10milliarden-derfilm.de/
l
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DetektivSpaniel
Beiträge: 9
Wohnort: Potsdam

Beitrag20.09.2016, 17:34 von DetektivSpaniel

Hallo Catrin!

Der Film klingt echt super. Schreibe ich mir auf meine persönliche "Film-Liste".

Ich bin ja der Meinung, dass zukünftig alle Menschen ihre Nahrung per Pillen oder Puder zu sich nehmen. Eine Pille Proteine, Fett, Kohlenhydrathe ein bisschen Vitamin und Zink-Pulver etc... Nur die Reichen werden in den Genuss von "richtigem" Essen kommen.

Liebe Grüße
Heike

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Solveigh
Beiträge: 11
Wohnort: Freiburg

Beitrag07.10.2016, 13:05 von Solveigh

Meiner Meinung nach ist die Frage falsch gestellt. Denn natürlich werden Ressourcen knapp, aber man muss auch sehen, dass Milliarden von Tonnen Essen weggeschmissen werden, da es eine Überproduktion gibt.
Ich denke, gerade an Nahrungsmitteln mangelt es nicht, sie sind nur falsch verteilt
Gewohnheiten sind zuerst Spinnweben, dann Drähte.
Fernöstliche Weisheit


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