Cocker-ein Familienhund

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marco
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Cocker-ein Familienhund

Beitrag von marco » 09.03.2012, 20:00

Hallo,

wir sind am überlegen, uns einen Cocker zuzulegen, da unser erster Hund vor einem Jahr mit 15 Jahren verstorben ist. Da wir den Cocker als Familienhund einfach ideal finden, werden wir uns hier im Forum mal einlesen.

Es gibt ja viele verschiedene Cockerarten...mal sehen, welche die passende für uns wäre.

Wie sieht es mit dem Jagdinstinkt aus? Wir wohnen direkt am Waldrand.

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Alexx
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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Alexx » 09.03.2012, 20:32

Hallo Marco,

da kann ich nur zuraten. Cocker sind die Besten und treuesten Hunde überhaupt. Sie sind sportlich aktiv, können aber auch mal fünf gerade sein lassen. Bei meiner Cocker Hündin ist der Jagdinstinkt nicht ausgeprägt. Allerdings ist ihr stöberinstinkt übermäßig, dass merke ich daran, dass sie beim apportieren, den Ball erst einmal fallen lässt und umher rennt. Dann erst auf Kommando den Ball ranholt. Das ist ein Urinstinkt den ich auch nicht rauskriege. Sogar Trainer haben das in dieser Form noch nicht gesehen. Aber so hat eben jeder seins. Wenn man schon früh mit dem Futterbeutel arbeitet, kann man auch etwas dem Jagdinstinkt unterdrücken, dass er sich nicht allzu sehr ausbildet. So mit 4-6 Monaten kann man da schon beginnen. Vielleicht hilfts bei der Entscheidung. Toi, toi, toi
Ein Zentimeter Hund ist mir lieber als ein Kilometer Stammbaum.
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Wer Tiere quält ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt, mag noch so vornhem drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun. (Johann Wolfgang von Goethe)

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Karin
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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Karin » 09.03.2012, 20:54

Erst mal herzlich willkommen hier bei den Cockervirusverseuchten! Dagegen gibt es noch kein wirksames Gegenmittel, also Vorsicht: Hohe Ansteckungsgefahr. :lol:
Cocker sind sicher auch Familienhunde, meine Cockerine wuchs vor 14 Jahren mit meinen 3 Jungs auf und in ihre Aufgabe als "Hütehund" hinein: Keiner darf verloren gehen, alle zusammenhalten ist Cockerpflicht. Nie hat sie einen unserer Jungs oder sonst jemanden angegangen, allerdings haben wir immer auf richtigen Umgang mit dem Hund geachtet.
Die andere Seite: Der Cocker ist von Haus auf ein Stöberhund, geboren um im dichtesten Gebüsch Vögel aufzustöbern und für den Jäger herauszutreiben. Je nach Veranlagung kann das stärker oder schwächer verankert sein. Du musst also damit rechnen, dass Dein Hund, notfalls auf eigene Faust, loszieht, um diese Aufgabe zu erfüllen. Mit Training kann man das sicher in den Griff bekommen, aber es bedeutet Arbeit. Unser Frizzilein war sicher nicht unter den größten Jägern, ich konnte sie überall frei laufen lassen, außer es waren Kühe in der Nähe oder Pferde, beides haben wir in ihrer Junghundzeit nie getroffen und sie wurde nie Freund damit. Wenn ich nicht aufgepasst habe, ist sie ihnen bellend nachgerannt. Alles in Allem hat sie uns viele Anfängerfehler verziehen, war aber nie der Vorzeigehund, Fuß gehen war ihr fremd, so wie manches aus der Unterordnung. Andererseits war sie bedingungslos loyal, ihre Familie ging ihr über alles, das hat auch meine Eltern eingeschlossen, die konnten ohne Probleme ohne Leine mit ihr Gassi gehen, ich glaube, Frizzi hat aufgepasst, dass "Oma"nicht verloren geht. :D
So, und nun zu den Spanielrassen: Amerikanischer Cocker Spaniel, Englischer Cocker Spaniel, Field Spaniel, Clumber Spaniel, Sussex Spaniel, Welsh Springer Spaniel, English Springer Spaniel, Irish Water Spaniel und American Water Spaniel. Für alle Farbvorlieben ist etwas dabei. Wenn Du schöne Bilder und Geschichten möchtest: Todd R. Berger: Love of Spaniels.
Zwei Beispiele:
Bild Frizzi, Jahrgang 1997, deshalb noch kupiert, Englischer Cocer Spaniel

und

Bild
Das ist unser Charlie, Welsh Springer Spaniel, gute fünf Monate alt. (Daneben unser Giulio, 14 Jahre alter Irish Setter)

LG

Karin

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EB
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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von EB » 09.03.2012, 21:09

Da kann ich was Karin geschrieben hat, NUR unterstreichen! :D
Liebe Grüße
Elisabeth Quando Prinz und
Mara im Herzen

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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Buddy » 10.03.2012, 01:19

Ich auch.

Mit der richtigen Auslastung sind Cocker tolle Familienhunde. Aber sie erziehen sich wie alle Hunde nicht von alleine. Sie bedeuten schon Arbeit, aber es macht Spass.

Ich bin mit Cockern gross geworden und die Liebe zu der Rasse ist geblieben.
Claudia mit Buddy, Yuri und Enya und dem Seelenhund Lanya fest im Herzen.
- “Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.”
Anton Bruckner (1824-1896), Komponist-

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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Kati&Julie » 10.03.2012, 07:39

Hallo Marco!
Herzlich Willkommen hier im Forum!
Karin hat das schon sehr schön beschrieben zum Cocker!
Wir lieben hier alle unsere Cocker und wir werden dir
hier sicher mit Rat zur Seite stehen!
Liebe Grüße, Kati mit Julie & Joy
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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Isis » 10.03.2012, 09:45

Ich unterschreibe alles von meinen Vor-Schreibern :D

Meine Mutter hatte damals selbst einen Cocker, als ich auf die Welt kam. Leider musste er viel zu früh gehen. Er liebte mich aber als Kleinkind bedingungslos und passte immer auf mich auf.

Auch heute würde ich nur noch Cocker haben wollen, und wie schon gesagt, der Hund braucht jedoch eine strenge, aber liebevolle Erziehung - dann ist es der perfekte Familienhund!
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Liebe Grüße von Sarah, Cocker Isis und Goldendame Loona

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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Uli » 10.03.2012, 09:56

Auch ich bin mit Cockern groß geworden, seit über 36 Jahren immer Cockerbesitzer. Vieles meiner Vor-Schreiber würde ich unterschreiben, beim Thema Erziehung würde ich das Wort "streng" eher durch "konsequent" ersetzen. Strenge braucht ein Cocker mE nicht. :wink:
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Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber verliert seine eigene.
-Albert Schweitzer-

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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Isis » 10.03.2012, 09:58

Uli hat geschrieben:Auch ich bin mit Cockern groß geworden, seit über 36 Jahren immer Cockerbesitzer. Vieles meiner Vor-Schreiber würde ich unterschreiben, beim Thema Erziehung würde ich das Wort "streng" eher durch "konsequent" ersetzen. Strenge braucht ein Cocker mE nicht. :wink:
Da hast du natürlich Recht ;-) Mit streng meinte ich auch eher- dass man am ball bleiben muss und nicht die Erziehung mit der Einstellung " ja dann eben nicht..." sieht.

Wenn ich Sitz sage, dann macht der Hund auch sitz. Egal, wie lange es dauert bis er sitzt :wink:
Das meinte ich damit eher. :D
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Liebe Grüße von Sarah, Cocker Isis und Goldendame Loona

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Uli
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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Uli » 10.03.2012, 10:15

Dann sind wir uns einig. :wink:
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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Buddy » 10.03.2012, 12:49

So sehe ich das auch. Es sind keine Hunde, die sich von selber oder nebenbei erziehen.

Konsequente, liebevolle Erziehung und man hat hat einen tollen Begleiter
Claudia mit Buddy, Yuri und Enya und dem Seelenhund Lanya fest im Herzen.
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Mambine
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Re: Cocker-ein Familienhund

Beitrag von Mambine » 11.03.2012, 20:00

Wenn du sichergehen willst, dass dein Hund keinen Jagdtrieb hat, nimm einen erwachsenen – da kannst du es selber prüfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass er nicht so stressig ist bei zwei kleinen Kindern wie Ein Welpe, der alles noch lernen muss.
Herzliche Grüße

Ulrike und Mambo

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