Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Bananenhamster
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Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Bananenhamster » 04.12.2017, 23:19

Guten Abend!

Bei uns ist es demnächst wieder soweit, dass das zum Eigenbedarf gehaltene Vieh geschlachtet wird.
Dieses Jahr ( für mich das erste Jahr) sind es drei Jungrinder, zwei Schweine (Eber) und 2-4 Schafe.
Klar, der Hauptteil ist dazu gedacht von uns selbst gegessen zu werden aber was könnten wir, zb von den Sachen die eigentlich weggeworfen werden, für den Hund verarbeiten?
Spontan sind mir da die Schwänze der Kühe eingefallen, die Schweineohren, Blättermagen, Pansen, Unterschenkel der Kühe, Leber und Zungen von Schaf und Schwein, Schlund von allen dreien. Können wir die Schweineohren zb in der kalten trockenen Scheune auf Haken selber lufttrocknen?
Bevor wir was gutes wegschmeißen, wollen wir doch mal gucken ob da noch was nützliches bei ist.
Ich habe hier im Forum über die Suche nichts gefunden und die Vielzahl von Infos im Netz überfordert mich grade etwas.
Also natürlich weiß ich, das getrocknete Schweineohren super sind oder Ochsenziemer....aber ist das was anderes, wenn man es selber macht, selber schlachtet?

LG, Bananenhamster

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Cockerjungs
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Cockerjungs » 05.12.2017, 07:55

Dein Hund wird gebarft und kennt Knochen ??
keine tragenden Knochen, von diesen Tieren
vom Schwein , nur wenn es es sicher ist, das diese nicht mit Aujetzki befallen sein können, ist es sicher gestellt das die Tiere keinen Kontakt zu Wildschweinen hatten ?? ansonsten könnt ihr testen lassen
Kuhschwanz nur die unteren weichen Stücke Ochsenziemer bzw. der Penis wird eigentlich getrocknet ( so kann man ihn dann kaufen )
ansonsten wenn die Hunde gebarft werden, Innereien, Pansen, so wie er ist, Blättermagen genauso
beim Schaf würde ich die Innereien vorher einfrieren
Schlund sowie Speise-Luftröhre nicht soviel wegen der anhaftenden Schilddrüsengewebe
Schweineohren werden eigentlich heiß getrocknet, wegen dem Virus, aber da müsste Euch evt. der Schlachter weiter helfen können
Liebe Grüße von Gaby, Krümel & Keks die Timmy & Huck Finn für im Herzen tragen

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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Bananenhamster » 05.12.2017, 09:49

Hallo Cockerjungs,
danke für deine Antwort. Unser Hund kennt das alles (noch) nicht. Nala soll erst demnächst hier einziehen.
Nur bevor wir was wegschmeißen, was sie vielleicht noch fressen könnte wollte ich das mal abfragen. Die Schweine hatten definitv keinen (direkten) Kontakt zu Wildschweinen. Es kann aber natürlich sein, das die Wildschweine zb auf dem Kartoffelacker waren, von dem die Schweine ihre Kartoffeln kriegen.
Mein Lebensgefährte schlachtet selbst, werde ihn mal auf Aujetzki und die Ohren ansprechen.
Dankeschön!

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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Buddy » 05.12.2017, 11:11

Dann würde ich einfrieren und den Hund langsam an die Frischfütterung gewöhnen.

Schwein würde ich nicht füttern das sie von dem Virus betroffen sein können. Es betrifft nicht nur Wildschweine.

Google den Virus mal. Das ist echt übel für Hunde.

Alles andere hat Gaby dir schon super beschrieben.

Dem Hund kannst du quasi alle Schlachabfälle außer Darm fütter.
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Cockerjungs » 05.12.2017, 11:22

ah okay dann zieht ein Welpe/Junghund bei Euch ein ??
dann bei Knochen bitte beachten, das das Hundegebiss bis zu 2 Jahren im " ausreifen " ist, also keine harten Knochen
googel doch mal nach Swantje Simon die hat eine Broschüre speziell für Welpen kostet wenn ich es noch richtig im Kopf hab 5.-€
nach einer eingewöhnungszeit kannst Du dann umstellen
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Cockerjungs » 05.12.2017, 11:23

@ Buddy Deutschland gilt als Aujetzki frei, ich selbst geh da aber auch keinerlei Risiko ein
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Bananenhamster
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Bananenhamster » 05.12.2017, 13:47

Hallo ihr Zwei,
ich glaube ich hätte einfach am Anfang etwas ausführlicher schrieben müssen. Dann hättest du, @cockerjungs, mir nicht alles aus der Nase ziehen müssen XD.
Also bei uns soll eine 10jährige Cockeründin aus dem Tierschutz ein. Sie Stammt ursprünglich aus Spanien, war jetzt eine Weile in Deutschland auf einer Pflegestelle und kennt von dort Platinum. Sie müsste ein Kilochen abnehmen und dringend mehr Muskulatur aufbauen, grade an den Hinterbeinen.
Sie müsste das also alles wirklich noch kennenlernen. Wer weiß was sie vorher aus Spanien gewohnt war.

Vielen Dank für euren Mühen

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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Cockerjungs » 05.12.2017, 15:15

kein problem *lol*
ich hab auch eine 10 jährige Hündin umgestellt, sie kam nicht aus dem Tsch
war aber auch nur an TroFu gewöhnt
da ich schon lange roh füttere und die Hündin zwar ihr Futter fraß aber dennoch immer ganz gierig war was von dem Fleisch der Rüden zu erwischen, dachte ich mir ein versuch ist es wert, sie hat es sofort super vertragen, nur Knochen geb ich ihr keine da sie schon ein paar Zähnchen weniger hat und sie alles was sie nicht beißen kann versucht zu schlucken *augenroll*
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Uschi » 05.12.2017, 16:50

Schwein würde ich nur gekocht füttern
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Buddy » 05.12.2017, 22:00

Cockerjungs hat geschrieben:
05.12.2017, 11:23
@ Buddy Deutschland gilt als Aujetzki frei, ich selbst geh da aber auch keinerlei Risiko ein
Das habe ich auch schon gelesen. Aber ich mag wie du das Risiko nicht eingehen.

Wir füttern kein Schwein.
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Mambine » 06.12.2017, 12:46

Wenn du Schwein füttern möchtest (ich finde es auch zu schade zum Wegwerfen), würde ich es kochen. Dann bist du wegen des Virus auf der sicheren Seite.

Die Frage ist, ob du überhaupt auf BARF umstellen möchtest. Denn dann solltest du es auch immer füttern. Das habe ich auch erst mit dem 10-jährigen Hund gemacht. Vorher bekam er manchmal einfach eine Portion Frisches so – wenn mir danach war. Viel Hunde fressen anfangs auch nicht gern Frisches, weil sie es nicht kennen. Wenn du nicht auf Barfen umstellen willst, kannst du auch alle kochen.
Herzliche Grüße

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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von lordjim » 06.12.2017, 21:26

Hallo zusammen :)
off Topic, aber Muskelaufbau wird in dem Alter leider schwierig. Ab einen bestimmten Alter kann man leider nur noch am Erhalt arbeiten. Ich würde den Rüden abnehmen lassen und auch schmal halten, damit die Knochen nicht so viel tragen müssen und dann isometrische Übungen machen, damit man vllt noch in die Tiefenmuskelatur gehen kann. Muss man gucken wie fit der Bub ist, dass ist ja ganz unterschiedlich
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Mambine » 07.12.2017, 11:46

Muskelaufbau wird zwar schwieriger, je älter man wird, aber geht prinzipiell in jedem Alter, weil sich die Zellen in einem bestimmten Rhythmus erneuern. (Habs bei Mambo, der 11 ist, in diesem Jahr erfolgreich mit gezielten Übungen praktiziert.)
hunde aus dem TS, die lange in Zwingern waren, bauen auch im Alter recht schnell Muskeln auf, einfach nur durch nach und nach längere Spaziergänge. Das kponnte ich schon öfter beobachten.
Aber was hat das mit dem Futter zu tun?
Herzliche Grüße

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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Buddy » 07.12.2017, 12:30

Mix, deswegen hatte Clara off Topic dazu geschrieben. ;)
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von lordjim » 07.12.2017, 13:22

Jetzt dürfen wir nur nicht Ausdauer und Muskelaufbau vermischen :) aber das geht jetzt wirklich vom Thema weg :D auf den Muskelaufbau bin ich nur gekommen, weil sie das die AP schrieb :)
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Re: Hausschlachtung- Was darf der Hund abbekommen?

Beitrag von Mambine » 08.12.2017, 18:07

also ich verwechsle da nichts, damit kenne ich mich wirklich aus. ;-)
Herzliche Grüße

Ulrike und Mambo

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