Unser Fressmützen-Geschwader

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Charlotte
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Charlotte » 12.07.2017, 15:08

MEmma hat geschrieben:Haben wir hier sowas nicht? Hab ich noch nie gesehen oder gehört
Dann zieh ich im Sommer mit Lottchen zu Euch. :mrgreen:
Hier sind sie an jedem Weg, an jedem Grünstreifen, an jedem Baum ...eigentlich überall.

In der Tierklinik, in der die Granne aus Lottes Ohr geholt wurde, berichtete die Ärztin sie hätten an dem Tag schon eine aus einer Hundenase und eine aus dem Augapfel geholt.
Ich brauche keine guten Vorsätze. Ich bin mit den schlechten noch gar nicht durch.
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Charlotte
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Charlotte » 12.07.2017, 15:15

Ich brauche keine guten Vorsätze. Ich bin mit den schlechten noch gar nicht durch.
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Bella
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Bella » 12.07.2017, 15:59

oooh, böse Grannen... das Prozedere kennen wir auch zur Genüge. Dreimal Sedieren wg. Granne im Ohr, mehrere im Fuß. Die erste ist damals durch den Fuß durchgewandert... die fiese Wunde mussten wir im Urlaub jeden Tag spülen (was ein Spaß bei einem jungen ungeduldigen Hund).

Ein Sedierung gibts bei unserer TÄ für 50 EUR (ich glaube aber, dass ist ein Freundschaftspreis, denn sie ist die Freundin meiner Nachbarin ;-) ).

Seit der letzten Granne vor zwei drei Jahren schere ich die Ohren innen radikal aus, damit die Grannen keinen Halt an den Haaren finden und nichts zum Festhaken finden.

Aber eins steht bei uns fest: nie wieder der Versuch, eine Granne ohne leichte Sedierung aus dem Ohr holen lassen. Boogie hat alles zusammengeschrien, das was absoluter Horror. Mir war hinterher so schlecht, dass ich rausgehen musste...

Euche allen einen grannenfreien Sommer!!
Liebe Grüße
Bella

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Charlotte
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Charlotte » 12.07.2017, 16:37

Na, da habt ihr ja auch schon einiges erlebt.

Zu welchem Tierarzt geht ihr?
Dem Boggie drücke ich dolle die Daumen, dass er keine mehr aufsammelt.
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Zulle
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Zulle » 12.07.2017, 16:45

Grannen sind für Hunde eine der übelsten Nebenwirkungen des Sommers. Wenn Edvin sich eine einfängt, dann ausschließlich an den Pfoten, Oberseite der Zehen (Zwischenräume). Ich vermute, weil er so schlurft, auch fegt er mit der Nase (und somit dem Kopf/Ohren) nicht so über den Boden wie Alma, darum waren die Ohren noch nie betroffen.

Ich versuche mittlerweile, das Pfoten-Grannen-Problem erst einmal selbst zu behandeln. Mit einem geschlossenem, festen Zugsalbenverband (Watte zwischen den Zehen nicht vergessen), 48h einwirken lassen, kein Öffnen zwischendurch und kein Wasser! Mit etwas Glück wird die Granne, insofern sie nicht ZU tief sitzt, durch die Zugsalbe herausgetrieben, mit einer sauberen Pinzette kann man sie dann relativ leicht absammeln. Abschlussdesinfektion mit Octenisept. Hat schon einige Male gut funktioniert.

Bei Alma sieht es anders aus. Pfoten noch nie, Ohren schon. Wenn man Cocker in freier Wildbahn beobachtet, ist es verwunderlich, dass sie nicht JEDEN TAG eine Granne im Ohr haben. Und auch ich lasse unseren TA niemals mehr ohne Narkose ein solch fieses Teil aus Almas Ohr fummeln. Eine schreckliche Anfangs-Tortour bei klarem Empfinden und am Ende läuft es doch auf eine Sedierung hinaus ..... nein, diesen Vorversuch sollte man seinem Hund ersparen.

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Grüsse von Petra, Alma und Edvin

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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Charlotte » 12.07.2017, 17:03

Zulle hat geschrieben:Und auch ich lasse unseren TA niemals mehr ohne Narkose ein solch fieses Teil aus Almas Ohr fummeln. Eine schreckliche Anfangs-Tortour bei klarem Empfinden und am Ende läuft es doch auf eine Sedierung hinaus ..... nein, diesen Vorversuch sollte man seinem Hund ersparen.

Genauso ist es!
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Vera » 12.07.2017, 17:16

Charlotte hat geschrieben:
MEmma hat geschrieben: In der Tierklinik, in der die Granne aus Lottes Ohr geholt wurde, berichtete die Ärztin sie hätten an dem Tag schon eine aus einer Hundenase und eine aus dem Augapfel geholt.
An dem Tag, wo ich in der TK war, war "Cockertag". Winnie war der 3. Cocker an dem Nachmittag.
Vera mit Winnie, Pebbles und Philou im Bett
und Mäxlein im Herzen

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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von MEmma » 12.07.2017, 19:14

Ich hab die schon bei google gesucht Gitta, aber an welcher Pflanze hängen die denn? Oder liegen die Dinger so rum?

Ok, hab grad mal meinen Mann gefragt, der kennt die! Aber er sagt er hat hier noch keine gesehen, aus seiner Heimat Naumburg kennt er das.
LG Meike mit Charlotte
Und Emma im Herzen

Tauber Hund? Na und!

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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Charlotte » 12.07.2017, 20:37

Das ist die Ähre vom Getreide (ich glaube überwiegend betrifft das die Gerste) oder getreideähnliche Gräser/Unkraut.....

Die Grannen befinden sich daran und liegen auch überall rum, kletten sich im Fell fest und wenn der Hund sich bewegt ..oder z.Bsp.die Ohren schüttelt wandern sie mit Hilfe ihrer Widerhaken gerne ins Innenohr....unter die Achseln...zwischen die Zehen.
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Cockerjungs » 13.07.2017, 09:54

@ Zulle
wenn Granne nicht in den Ohren dann geb ich Silicea C 200
das treibt die Granne aus
Liebe Grüße von Gaby, Krümel & Keks die Timmy & Huck Finn für im Herzen tragen

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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Buddy » 13.07.2017, 10:40

Ich kann Petra nur beipflichten. Mich wundert es auch das wir nur einmal betroffen waren.

So wie die teilweise durch die Wiesen pflügen.

Pfoten hatten wir noch nie was, mal schnell auf Holz klopf. Und auch bei Buddy nie ein Problem mit den Ohren, jetzt Enya vor kurzem.
Claudia mit Buddy, Yuri und Enya und dem Seelenhund Lanya fest im Herzen.
- “Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.”
Anton Bruckner (1824-1896), Komponist-

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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Bella » 13.07.2017, 17:38

Cockerjungs hat geschrieben:@ Zulle
wenn Granne nicht in den Ohren dann geb ich Silicea C 200
das treibt die Granne aus
Ich glaube nichts, absolut gar nichts kann eine Granne mit hundertern kleinster Widerhaken austreiben. Selbst mit einer Pinzette bekommt man sie kaum herausgezogen. Wenn es solch ein Wundermittel gäbe, würden alle Hundebesitzer, die einmal diese Tortur mitgemacht haben, davon wissen ;-)
Liebe Grüße
Bella

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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Cockerjungs » 13.07.2017, 19:24

Bella hat geschrieben:
Cockerjungs hat geschrieben:@ Zulle
wenn Granne nicht in den Ohren dann geb ich Silicea C 200
das treibt die Granne aus
Ich glaube nichts, absolut gar nichts kann eine Granne mit hundertern kleinster Widerhaken austreiben. Selbst mit einer Pinzette bekommt man sie kaum herausgezogen. Wenn es solch ein Wundermittel gäbe, würden alle Hundebesitzer, die einmal diese Tortur mitgemacht haben, davon wissen ;-)

doch hilft
schon zweimal beim Krümel, die Mistdinger damit rausgekriegt
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Charlotte » 13.07.2017, 21:21

Als einzigste Möglichkeit sie an der Pfote oder Achsel usw. ohne chirugische Maßnahmen herauszubekommen sieht unsere TÄtin noch Zugsalbe u. Verband. Wenn man Glück hat kann das noch mal klappen.
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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Zulle » 13.07.2017, 21:57

Genauso ist es.

Wenn Edvin eine Granne in der Pfote hatte - also im oberen Bereich, zwischen den Zehen - (erkennbar an der leicht geschwollenen, blank geleckten Stelle) versuchte unser TA zuerst mit Lupe und Spezialpinzette sein Glück. Funktionierte das NICHT auf Anhieb, kommt ein fetter Zugsalbenverband drum. Dieser muss 2-3 Tage geschlossen bleiben. Ist für alle Beteiligten lästig, da der Fuss nicht nass werden darf. Wird der Verband (vom TA) wieder entfernt, ist das behandelte Gewebe ganz weich, man kann nun vorsichtig drücken und entweder die matschige Granne flutscht an ihrer Eintrittsstelle sofort heraus oder die Spezialpinzette muss nochmal kurz bemüht werden. Edvin hat bei diesem Procedere so gut wie nie einen Ton gesagt.

Und weil das immer so gut klappte, dachte ich mir irgendwann, leichtere Fälle kriege ich vielleicht auch alleine hin ... Alle Zutaten sind in der Apotheke käuflich: Ichtholan Zugsalbe 50%, Watte, selbstklebende Verbände, Silkpflaster, Desinfektionsmittel, Pinzette. Ich habe das bisher ca. 3x allein praktiziert (in 10 Hundejahren) und es hat funktioniert.
Grüsse von Petra, Alma und Edvin

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Re: Unser Fressmützen-Geschwader

Beitrag von Charlotte » 14.07.2017, 06:46

Ich habe auf die Art einmal eine unter der Achsel herausbekommen.

Bis auf Verband....das war an der Stelle äußerst schwierig. Da haben wir es bei Pflaster belassen.

Hoffentlich ist die "Grannenzeit" bald rum.
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