Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

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Revilo
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Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Revilo » 31.03.2014, 11:49

Ich hoffe, ich poste es hier ins richtige Subforum. Traurig, dass es sowas gibt, aber schön, dass ein kleiner Kampf in diesem Kampf gegen Windmühlen gewonnen werden konnte.

Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet
Schon wieder wurde ein illegaler Welpentransport von der Polizei gestoppt.

Polizeibeamte standen fassungslos am ehemaligen österreichisch-bayerischen Grenzübergang in Suben, blickten mitleidig auf die ­lebende Fracht eines Kleintransporters: Zusammengepfercht kauerten 43 wimmernde Hundebabys in viel zu engen Transportkisten. Manche der Welpen waren höchstens vier Wochen alt.

100.000 illegale Welpen pro Jahr im Handel
Die Hundebabys kamen ­ursprünglich aus Ungarn: Sie hatten falsche Papiere, waren nicht geimpft, hatten Würmer und starken Milbenbefall. Über Österreich, die Drehscheibe und Haupttransitroute der Hundemafia, sollten sie bis nach Belgien weitertransportiert und dort von den illegalen Händlern auf Parkplätzen verkauft werden.

Geschätzte 100.000 Hunde werden pro Jahr auf diese Weise quer durch Europa gekarrt. 800 sollen jedes Wochenende allein in Wien zum Kauf angeboten werden. Längst haben Polizei, die Behörden und Tierschützer der Welpenmafia den Kampf angesagt. Mit Scheinkäufen werden sie zur Strecke und schließlich vor Gericht gebracht. Erst kürzlich wurde ein Pärchen in Wien zu (nicht rechtskräftigen) 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Auch die Justiz greift energischer durch.
Die Welpen an der Grenze wurden beschlagnahmt, sind in einem Tierheim untergebracht. Sie wurden geimpft und entwurmt. Schon bald sollen die 43 Hundebabys an neue Besitzer vermittelt werden.

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/ ... /137698416
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von agnetae » 31.03.2014, 15:00

mein gott, wie schrecklich - schon wieder - jedesmal ist ein mal zuviel!!! mich macht das traurig, fassungslos und wütend zugleich. ich wünsche den babys ein gutes zuhause einen wirklichen lebensplatz, damit sie spüren dass es auch andere hundebesitzer geben kann als diese transporteure die nur auf profit aus sind.
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Ursula
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Ursula » 31.03.2014, 15:54

In meinen Augen sind die Leute schuld, die solche Billigwelpen kaufen.
Ohne diese Geiz ist geil Mentalität, hätten diese Vermehrer und Händler keinen Absatz.

LG Ursula
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Revilo
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Revilo » 31.03.2014, 15:59

Ursula hat geschrieben:In meinen Augen sind die Leute schuld, die solche Billigwelpen kaufen.
Ohne diese Geiz ist geil Mentalität, hätten diese Vermehrer und Händler keinen Absatz.

LG Ursula
Das stimmt, aber das wird man niemals komplett raus bekommen. Meine Freundin und ich planen ja auch, einen Cockerwelpen bei uns aufzunehmen und schauen schon immer. Ich kenne die Anschaffung eines Welpen schon von meinen Eltern, die hatten ihre Rauhhaardackelwelpen auch immer direkt von seriösen Züchtern. Einmal war ich auch mit.

Meine Freundin war geschockt, als ich ihr von den Preisen für einen Cockerwelpen erzählte, habe ihr dann aber erzählt, was es kostet, so einen Wurf so weit gross zu ziehen, dass er so weit ist, ihn von der Mutter zu trennen. Sowas bedenken die meisten Interessenten eben nicht. Das ein Welpe für 300€ nicht artgerecht gezüchtet sein kann, ist den meisten gar nicht bewusst.

Ich denke, hier muss viel mehr Aufklärung betrieben werden.
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Maleika » 31.03.2014, 17:20

Ich bin immer wieder geschockt, dass so kleine Welpen bereits auf die Reise gehen müssen und ich möchte nicht wissen, wie viele von ihnen dabei auf der Strecke bleiben.
Die Welpen können weder vernünftig entwurmt und geimpft sein, zudem brauchen sie noch ihre Mütter.
Wenn ich mir meine Welpen anschaue, wie toll die mit ihrer Mutter spielen, die Hündin geht draußen auch nicht von ihnen weg und passt sehr gut auf, auch dürfen sie noch ein paar Schluck Milch trinken.
Aber solange die Welpenkäufer auf Billigwelpen stehen, wird dieses Elend nie aufhören und darüber wird nicht nachgedacht.

LG Rosalie

Zulle
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Zulle » 31.03.2014, 17:49

Nur zur Ergänzung.... vielleicht für die "Neuen" im Forum:
viewtopic.php?f=23&t=15605
Grüsse von Petra, Alma und Edvin

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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Buddy » 31.03.2014, 18:37

Da wird einem nur übel wenn man das wieder liest.

Ursula hat da ganz recht, es ist diese Geiz ist geil Mentalität. Ein Rassehundwelpe kostet nun mal wenn man ihn vom Züchter kauft.

Man muss einfach genau hinsehen wo man seinen Hund kauft, auch im TS sind genug schwarze Schafe unterwegs. Ich versteh einfach nicht warum beim Hundekauf nicht so auf alles geachtet wird und es immer nur billig sein muss und ein Auto kann nicht teuer genug sein....
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Cocker Oma Cati
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Cocker Oma Cati » 31.03.2014, 18:57

Die Welpen an der Grenze wurden beschlagnahmt, sind in einem Tierheim untergebracht. Sie wurden geimpft und entwurmt. Schon bald sollen die 43 Hundebabys an neue Besitzer vermittelt werden.

:cry: :cry: :cry:

Die armen Welpen !
Ja, sie hatten nicht nur keinen guten Start ins Leben sie sind vielleicht auch krank und physisch gestört.
Aber sie werden entwurmt und geimpft und schnell vermittelt.
Kann ein Tierheim da auf geeignete Menschen hoffen, daß aus diesen armen Geschöpfen gesunde, wesensfeste Begleiter werden ?
Für einen kleinen Unkostenbeitrag kann man doch mal einen Welpen holen, wenns nicht klappt kommt er eben wieder weg !!!!!
Die raffgierigen Züchter mit ihren Preisen zu unterstützen wollen ja manche dieser Interessenten auch vermeiden.
Somit kann keine Aufklärung schaffen was ein vernünftiger Mensch selbst wissen müßte.
Warum ist der Welpentourismus in den letzten Jahren so angestiegen ?
Eine Ware die man billig erwirbt kann doch nicht wertvoll sein, oder ? Arme Welpen, die zur Ware werden.

Der Verlust für die Händler ist bereits einkalkuliert, der nächste Transport wird's ausgleichen.

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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Sabine, Grille, Hummel » 31.03.2014, 21:12

Cocker Oma Cati hat geschrieben:Warum ist der Welpentourismus in den letzten Jahren so angestiegen ?
Weil das Schengener Abkommen diesen Tourismus - nicht nur im Tierhandel - unterstützt! Und was nicht über die offiziellen Grenzen geht, fährt über die Grüne!

Vorbild war über Jahre hinweg der Südeuropäische Tierschutz! Was wurde da an Welpen rein gekarrt! Was heute immer noch der Fall ist! Selbst einigen TS-Vereinen sind Seuchen- und Tierschutzrechtliche Paragrafen egal! Und skrupelose Händler lernen schnell! Es gibt sogar Welpentransporte in umgekehrte Richtung, sprich Südeuropa, die als Tierschutzware dann nach Deutschland einreist.
Und das sie über den TS evtl. jetzt vermittelt werden, macht die Sache auch nicht besser! Es bleiben Vermehrerhunde!

Mir tun diese Tiere nur leid! Ein schönes Leben werden die meisten nicht haben. Selbst wenn sich ein TS-Verein ihrer annimmt, so ist doch den meisten kein ruhiges Leben vergönnt! Wie muss ein Leben sein, dass durch fehlende Familiensozialisierung aus Ängsten, Unsicherheiten, falsch verstandenem Überlebenskampf und u.U. lebenslangen Krankheiten besteht?
Arme Würmer :(

Wie sagte mein Vater früher immer:
Was nix is, kostet nix und was nix kostet, dass is nix!

:(
Cocker sind wie eine Frikadelle - da ist alles drin!

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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von agnetae » 31.03.2014, 22:03

Gibt es denn keine möglichkeit besser zu informieren? Dass die leute halt beim Züchter kaufen (wobei auch nicht alle züchter einfach nur gute züchter sind - weil sie züchter sind...). Ich hätte nie einen hund gewollt der nicht von einem züchter kommt, auch wenn der preis hoch ist - ob er gerechtfertigt ist, das kann ich nicht beantworten. Ich gehe davon aus, dass es so ist und hoffe es. Aber bei manchen züchtern habe ich meine zweifel.
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Buddy » 31.03.2014, 22:16

Hannelore du schreibst mir aus der Seele mit Deinem Posting
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Cocker Oma Cati » 31.03.2014, 23:02

agnetae hat geschrieben:Gibt es denn keine möglichkeit besser zu informieren? Dass die leute halt beim Züchter kaufen (wobei auch nicht alle züchter einfach nur gute züchter sind - weil sie züchter sind...). Ich hätte nie einen hund gewollt der nicht von einem züchter kommt, auch wenn der preis hoch ist - ob er gerechtfertigt ist, das kann ich nicht beantworten. Ich gehe davon aus, dass es so ist und hoffe es. Aber bei manchen züchtern habe ich meine zweifel.

Wer Information möchte wird sie auch bekommen, aber leider wollen manche Menschen keine Beratung und kaufen spontan, auch ihren Welpen.

Was ich aber noch nachtragen möchte, auch wenn ich mich unbeliebt mache:
Wenn alle Züchter ihre Welpenpreise etwas bezahlbarer für viele Leute gestalten würden , wäre das ein kleiner Anfang.
Aber leider werden alle anfallenden Kosten, möglichst auch noch Ausstellungskosten ( die als Hobby des Züchters gesehen werden sollten),
auf den Welpenpreis hochgerechnet.
Hundezucht ist eine Hobby ( wenigstens bei den meisten) man kann davon nicht leben. Dann sollten auch alle erforderlichen Kosten und Gebühren dem Welpenkäufer nicht vorgerechnet werden. Es sind Voraussetzungen für eine seriöse, gesunde Zucht und sollte selbstverständlich sein, daß sie vom Züchter getragen werden.
Es interessiert keinen Welpenkäufer was die einzelnen Untersuchungen, Impfungen, Wurmkuren u.v.m kosten.
Keiner soll seine Welpen verschenken, aber manchmal wäre wirklich "Platz vor Preis" sinnvoller !!!
Nur wenigen Leuten sind Ausstellungerfolge der Hunde wichtig, ein gesunder Welpe braucht keine Championeltern und den daraus resultierenden Luxusanschaffungspreis.
Bestens ernährt, gepflegt und geprägt sollte ein Welpe immer sein, dann darf man sich auch guter Züchter nennen. :D

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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Revilo » 01.04.2014, 09:16

Cocker Oma Cati hat geschrieben:

Wer Information möchte wird sie auch bekommen, aber leider wollen manche Menschen keine Beratung und kaufen spontan, auch ihren Welpen.

Was ich aber noch nachtragen möchte, auch wenn ich mich unbeliebt mache:
Wenn alle Züchter ihre Welpenpreise etwas bezahlbarer für viele Leute gestalten würden , wäre das ein kleiner Anfang.
Aber leider werden alle anfallenden Kosten, möglichst auch noch Ausstellungskosten ( die als Hobby des Züchters gesehen werden sollten),
auf den Welpenpreis hochgerechnet.
Hundezucht ist eine Hobby ( wenigstens bei den meisten) man kann davon nicht leben. Dann sollten auch alle erforderlichen Kosten und Gebühren dem Welpenkäufer nicht vorgerechnet werden. Es sind Voraussetzungen für eine seriöse, gesunde Zucht und sollte selbstverständlich sein, daß sie vom Züchter getragen werden.
Es interessiert keinen Welpenkäufer was die einzelnen Untersuchungen, Impfungen, Wurmkuren u.v.m kosten.
Keiner soll seine Welpen verschenken, aber manchmal wäre wirklich "Platz vor Preis" sinnvoller !!!
Nur wenigen Leuten sind Ausstellungerfolge der Hunde wichtig, ein gesunder Welpe braucht keine Championeltern und den daraus resultierenden Luxusanschaffungspreis.
Bestens ernährt, gepflegt und geprägt sollte ein Welpe immer sein, dann darf man sich auch guter Züchter nennen. :D

Oma Cati
Das mit den Informationen sehe ich genauso. Ich beschäftige mich seit Wochen mit dem Thema Welpenkauf und habe viel im Internet gelesen. Anschaffung, Aufzucht, Mitnahme ins Büro etc. - da stösst man zwangsläufig auch viele Artikel, die beschreiben, warum ein Welpe vom Züchter so teuer ist und ich empfinde die Preise auch als gerechtfertigt.

Ich habe auch kein Problem damit, wenn der Züchter damit ein wenig Geld verdient, auch wenn es ein Hobby ist. Die Mühe, die man mit der Aufzucht hat, soll in meinen Augen auch entlohnt werden. Das die teilweise hohen Preise dann das Spiel für diese herzlosen Tierhändler leichter macht, ist dann leider die andere Seite der Medaille.
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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Ursula » 01.04.2014, 11:16

Es gibt leider in fast allen Zuchtverbänden auch Züchter die diese Bezeichnung absolut nicht verdienen,
die mit Vermehrern gleich zu setzen sind außer bei ihren Welpenpreisen, bei diesen Leuten steht das
Gewinnstreben im Vordergrund.

Ein Hobbyzüchter dem seine Zucht am Herzen liegt verdient eigentlich wenig bis fast garnichts an seinem Wurf
je nach Welpenpreis. Der kann froh sein wenn pro Welpe 100 Euro übrig bleibt oder er den Welpen den
er behält umsonst hat.

Ich war vor einiger Zeit mit einer Bekannten bei einem SV-Großzüchter um mit ihr einen Welpen zu
besichtigen, dieser "Züchter" hatte 5 Würfe gleichzeitig liegen. Keines der Hündinnen war älter als 5 Jahre,
noch nichteinmal eine Alibi-Seniorin oder Senior hatte er. Die Unterbringung war gut und sauber aber ich habe mich gefragt wie 2 Leute sich gleichzeitig um so viele Welpen kümmern können um sie zu sozialisieren.
Das hat man dem Wurf aus dem meine Bekannte einen Welpen haben wollte auch angesehen, nach meiner Meinung waren diese Welpen absolut nicht sozialisiert geschweige denn umwelt sicher. Der Welpenpreis lag bei 800 Euro. Ich habe der Bekannten abgeraten dort einen Welpen zu kaufen, seufz ob sie es tut bleibt ihre Entscheidung. Ich habe ihr dann noch eine Adresse von einem Bekannten gegeben der wirklicher Hobbyzüchter ist und alle 2 Jahre einmal einen Wurf macht, bei dem sie auch sich die Oma, die Mutter und die Schwester der Mutterhündin ansehen kann, bin gespannt ob ihr der Unterschied auffällt.

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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Barney » 01.04.2014, 15:51

Ach Hobbyzucht hin oder her....irgendwie ist das doch alles schwammig! Ich finde irgendwie fängt das so doch an. Wer garantiert denn für die Gesundheit der Tiere?.... wo sich heut zu Tage jeder seine Unterlagen zurecht fälschen kann.
Ich finde die Preise von 700 bis 950 bei Züchtern für einen Cocker gerechtfertigt. Ich bin ebenso der Meinung das auch die Züchter gern was an dem Tier verdienen sollen....warum auch nicht!
Ich glaube wirklich das dass Problem die Unwissenheit ist.
Man hat als Leihe und Ersthundekäufer doch eine völlige Reizüberflutung an Informationen zu verarbeiten...und dann noch die ganzen Kürzel auf der Seite der Züchter! Woher wissen welcher Zuchtverein oder Züchter gut ist?
Menschen die bereit sind auch gern 900 Euro für ein Tier zu bezahlen, dafür gern auch mal 800 km fahren, erleben auch, dass sich bei Besichtigung der angekündigte Haus und Hof in eine Einzimmerwohnung mit Käfig herausstellt.Die Mutter nicht da....10 Rassen im Raum...aber alle haben Papiere :evil: :evil: :evil: Und was tun nach 800 Km fahrt und Halt am Hochhaus in Berlin :roll: ...wenn man plötzlich das Elend sieht, und der Hund schon Zeitung kackt? Könntet Ihr etwa gehen? Würdet Ihr die Polizei rufen? Oder würdet Ihr retten...wenn man es "retten" nennen kann? Denkt Ihr nicht das min. 50% der Hunde aus guten Willen und Mitleid gekauft werden?
Natürlich macht das die ganze Sache nicht besser! Aber so ist es!
Wahrscheinlich bringen nur härtere Strafen etwas....und viel viel schärfere Kontrollen.

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Re: Schlag gegen die Hunde-Mafia: 43 Welpen gerettet

Beitrag von Buddy » 01.04.2014, 19:26

Ich denke Barney hat da völlig recht.

Mir würde es auch so gehen, das habe ich in einem anderen Thread in dem es um Billigwelpen ging mal geschrieben.

Ich könnte niemals auf so Märkte fahren, oder diese Welpenstuben, die es hier in der Umgebung zu Hauf gibt besuchen. Ich würde einen Hund retten auch wenn ich es besser weiss. Gebe ich offen zu.

Ging mir in dem grossen Zooladen in Duisburg auch so und da sollte der Cockerwelpe 950 € kosten. Wenn ich das Geld mitgehabt hätte ich glaube ich hätte heute drei Hunde. :oops: :oops: :oops:

Auch wenn ich weiss es ist das Verkehrteste was ich machen kann. Ein Grund warum ich solche Stätten meide wie der Teufel das Weihwasser.
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