Nur der ist froh, der geben mag ;-)

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Zulle
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Beitrag09.02.2017, 15:00 von Zulle

Hunde sind spendierfreudig. Vierbeiner zeigen menschenähnliche Großzügigkeit.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21 ... 01-30.html

Schönes Experiment!

Ich konnte spendierfreudiges Verhalten bei meinen beiden Hunden allerdings noch nicht beobachten. "Meins ist meins" ist hier eher ihre Devise. Wobei Edvin Alma mitunter seine Knabbersachen überläßt .... doch dieses sicher nicht auf Freiwilligenbasis beruht. Ich glaube eher, dass sie ihm schlimme Dinge ins Ohr flüstert, nach dem Motto: "Los, gib mir Deinen Kausstreifen, sonst erzähle ich, dass Du vorhin heimlich versucht hast, den Mülleimer aufzukriegen" :P
Grüße von Petra, Alma&Edvin

ALLE TAGE SIND GLEICH LANG, NUR VERSCHIEDEN BREIT. (UDO. L.)

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Amigo
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Beitrag09.02.2017, 19:44 von Amigo

Was auch alles erforscht wird! :roll:

Amigo ist in dieser Hinsicht auch sehr großzügig. Bloß die Motivlage ist bei ihm der Tatsache geschuldet, dass er Essen nicht so lebenswichtig einstuft! Also eher Eigennutzen, wenn sich ein anderes Tier erbarmt, den Napf zu leeren. :lol:
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Amigo
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Beitrag09.02.2017, 19:52 von Amigo

Forschungen zur Musik ergeben, dass Hunde besonders Reggae lieben. :wink:

Catrin
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Beitrag10.02.2017, 11:27 von Catrin

Mein erster Cocker Sammy (der mich heute vor 20 Jahren verlassen hat...) und mein Kater Romeo haben sich ihr Fressen geteilt. Es gab für jeden einen Napf und sie haben diese dann einfach mal mittendrin getauscht... OK, mittlerweile weiß ich, dass das gesundheitlich nicht soo toll sein soll. Aber damals war ich jung und naiv ... und ohne Internet *g*

@ Jessica: Zur Musik eröffne ich mal eben einen eigenen Thread ... Da gibt es so einiges
l
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Einstein
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Beitrag10.02.2017, 17:23 von Einstein

Einstein teilt - wenn er den anderen Hund mag.

Unsere Nachbarn haben einen Boxer; Paul. Die beiden haben sich in der Baustellenphase, wo es noch keine Zäune etc. gab kennen (und lieben -f- :mrgreen: ) gelernt.
Anfangs mussten wir - wenn wir gegenseitig auf beide Hunde aufgepasst haben - die Hunde getrennt füttern, weil beide keine Ruhe zum Fressen hatten.

Heute sieht es so aus, dass sie ihr Futter teilen - d.h. beide Näpfe stehen in der Küche, beide Hunde fressen abwechselnd erst den einen dann den anderen Napf leer.
Knapperzeugs wird ebenfalls mehr oder minder abwechselnd bekaut. Am lustigsten war es im Sommer, wo Einstein mit einer Kaustange vorm Zaun sass und diese an Paul weitergeben wollte. Leider passt eine Boxerschnute nicht durch den Zaun; Paul konnte nur dran riechen.

Bei fremden oder eher unbekannten Hunden sieht es so aus, dass Einstein den - ich.schlinge.so.schnell.wie.möglich-Rekord jedes Mal um weitere Sekunden unterbietet. Da geht es dann nach dem Motto: ich fresse alles, was mich nicht schnell genug frisst :mrgreen:

Teilen umfasst allerdings nicht nur fressen, auch Lieblingsspielzeuge werden - je nach Vertrauensstand - mit dem anderen Hundes - geteilt.

Paul darf sogar seinen Ball ! tragen - beim Spazierengehen bevorzugt abwechselnd -, andere dürfen nur die Quietschis, oder auch nur die Plüschtiere haben.

Ich habe Einstein allerdings noch nie knurren gehört, wenn jemand seinem Fressen oder Spielzeug zu nahe kam.
Er nimmt es dann und versucht zu verschwinden, bzw. es einzuatmen....
Man sollte ruhig schreiben was man denkt, nur sollte man es vorher bedenken !
Im übrigen: "Lächeln ist die beste Art Zähne zu zeigen" (A. Einstein)

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Zulle
Beiträge: 2615

Beitrag10.02.2017, 17:47 von Zulle

Stichwort Knurren: ich habe Alma auch noch niemals knurren gehört. Sie kann schnurren wie ein Kater, singen wie Maria Callas, quengeln wie ein Kind .... aber "feindseliges" Verhalten kennen wir an ihr gar nicht. Meine Hunde fressen im Abstand von ca. 1m ihre Mahlzeit, ohne sich gegenseitig zu behelligen. Knabberzeug entspricht diesem Szenario ebenso.

Aber dass ich beobachten konnte, dass einer dem anderen direkt aus freundschaftlichen Überlegungen heraus etwas überläßt .... hm .... das kam, glaube ich noch nie vor. Außer im Eingangsbeitrag geschilderten Fall, dass Klein-Alma kackfrech Edvin manchmal etwas direkt aus dem Maul zieht und er keinerlei Widerstand leistet. Da ist er zu feige, zu konfliktscheu oder zu gutmütig, um seiner besten Freundin etwas entgegen zu setzen. Wie Männer (ja, nicht alle!) eben so sind .... :mrgreen:
Grüße von Petra, Alma&Edvin

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Vera
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Beitrag12.02.2017, 11:20 von Vera

Das Experiment zeigt eindeutig sehr positive Ergebnisse, da sage mal einer, Hunde hätte keine Empathie!

Bei unseren ist allerdings so etwas nicht üblich. Pebbles war ja am Anfang die reinste Fressmaschine und hat immer wieder versucht - nachdem sie ihren eigenen Napfinhalt inhaliert hatte - ihr Schnauze mit in Winnie's Napf zu stecken.

Irgendwann nach Wochen hat er sie dann mal angebrummt - er wollte wohl ungestört fressen. Huch - Winnie kann knurren? DAS kannten wir bis dato nicht!
Seitdem bleibt sie brav hinter ihm stehen und wartet, bis er sich von seinem Napf abwendet.

Etwas abgeben - nein.
Aber etwas NICHT wegnehmen - JA!

Das hat sie auch gelernt, dass sie sich nicht sofort darauf stürzen soll, wenn Winnie seine Kaustange mal fallen lässt, um sie erneut an einer anderen Stelle aufzunehmen und genüßlich weiter zu kauen. :D
Vera mit Winnie und Pebbles
und Mäxlein im Herzen

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Vera
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Beitrag12.02.2017, 11:23 von Vera

Lisa, das hört sich nach einer wirklich wunderbaren Freundschaft zwischen Einstein und dem Boxer an - da geht mir das Herz auf! :D :D :D -f- -f- -f-
Vera mit Winnie und Pebbles
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