Futterneid - woher kommt das?

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Cocker Oma Cati
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Re: Futterneid - woher kommt das?

Beitrag von Cocker Oma Cati » 06.03.2018, 18:34

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Meine Welpen bekamen immer Futter am gemeinsamen Napf. Anfangs die erste Milchbreimahlzeit und danach an der großen runden Welpenschüssel die übrigen Mahlzeiten .An der Welpenschüssel mit dem erhöhten Innenteil wird das nebeneinander und nicht in die Schüssel steigen gelernt. Wer trödelt muß beim nächsten Mal schneller sein. Wenn alle gut zunehmen ,muß man auch nicht einzeln zufüttern.
Einzelne Schüsseln würden sowieso nur beim fressen gewechselt. Futterneid gibt es bei Welpen nicht.
VG Oma Cati
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Einstein
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Re: Futterneid - woher kommt das?

Beitrag von Einstein » 07.03.2018, 10:05

Wenn ich Hundebesuch habe, kenne ich das auch nur so, wie Hannelore es auf den Fotos zeigt.
Alle warten gemeinsam bis die Näpfe verteilt werden.
Beim Verteilen achte ich darauf, dass der langsamste seinen Napf zuerst bekommt und dadurch ein bisschen länger Zeit beim Fressen hat.
Wenn alle fertig sind, dürfen sie noch einmal an den anderen Näpfen vorbeischauen und dann wird aufgeräumt. Getrödelt wird da eher nicht, da können auch die langsamen plötzlich ziemlich an Fressgeschwindigkeit aufnehmen :mrgreen:

Bei Einstein und Paul (unserem Nachbarhund) gab es von Anfang an überhaupt keine Probleme, die haben sich sogar das Futter aus einem Napf geteilt, wenn ich nicht hingeschaut habe. Da konnte es auch passieren, dass sie gemeinsam einen Ziemer frassen, entweder jeder an einem Ende, oder abwechselnd.

Einstein (und auch seine Vorgänger) habe ich auch so erzogen, wie Petra es beschrieben hat.
Von Anfang an immer mal was in den Napf gelegt, den Napf mal hochgehoben und etwas hinzugetan. Ich habe ihm allerdings den Napf nie weggenommen und nicht zurückgegeben solange er noch fraß. Nur immer was gutes dazugetan....

Der einzige Hund, der Zeit seines Lebens meinte er sei ein Löwe und müsse seine Beute verteidigen, war mein 2500 gramm Yorki - Max war ein Chaot, wenn es ums Fressen ging, der knurrte sobald nur irgendjemand seinen Napf anschaute.
Ausser mir durfte da niemand ran, weder ein anderer Mensch noch ein anderer Hund. Und auch ich, musste das vorher ankündigen.
Ihm etwas aus dem Mäulchen zu nehmen war versuchter Suizid - :mrgreen:
Meine Schwägerin hat er einmal nicht mehr in die Küche gelassen, als sie auf ihn aufpassen sollte während ich im Krankenhaus war. Da ist mein Schwager mit einem Lederhandschuh rein und hat den Napf rausgeholt. :lol:
Ich muss heute noch grinsen, wenn ich mir das vorstelle.... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
(der Handschuh war sicher grösser als Max).

Woher er das hatte, kann ich nicht sagen, habe ihn direkt vom Züchter und kannte ihn bereits seit seiner Geburt. Er ist im Rudel aufgewachsen, hatte Geschwister, ist nicht zu früh aus der Hundefamilie raus, ausser mir hat ihn niemand gefüttert.... - er hatte keine schlechten Erfahrungen gemacht - ich habe keine Ahnung woher diese Futterneideigenschaft und dieses Napf- oder Leckerliverteidigen herkam.

Ansonsten war er ein Seelchen und lieb ohne Ende....

Meinen Briard durfte kein Fremder anfassen, das wollte er nicht. Solange ihn niemand berührte war alles o.k.. Da konnte man Futter zubereiten, den Napf hochnehmen, ob noch was drin war oder nicht, da konnte man vorbeigehen wenn er frass - alles gut....Futterneid, Verteidigung ... nö - bitte nur nicht anfassen....

Man steckt nicht drin....
Man sollte ruhig schreiben was man denkt, nur sollte man es vorher bedenken !
Im übrigen: "Lächeln ist die beste Art Zähne zu zeigen" (A. Einstein)

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Karin
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Re: Futterneid - woher kommt das?

Beitrag von Karin » 08.03.2018, 09:45

Damit keine Missverständnisse aufkommen: man kann an meinen selbstverständlich beim Fressen vorbeigehen und auch mal was im Napf nachfüllen!
An Frizzis Napf ging kein anderer Hund, sie hat nie geknurrt, das war gar nicht nötig.

LG

Karin

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